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Coffee to go again: Jetzt Warten auf Stellungnahme von Landesrat Seitinger für steirische Pilotprojekte

Grüner Antrag in Landtagsausschuss zur Stellungnahme an Landesregierung verwiesen: „Jeder Kaffee, der unterwegs im eigenen Becher oder im Pfandbecher statt im Einwegbecher genossen wird, ist ein Gewinn für die Umwelt!“

Die Initiative von Grünen-Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ zum Start von mindestens drei Pilotprojekten für ein „Coffee to go again“-Mehrwegbechersystem wurde Dienstag Nachmittag im Landtagsausschuss an die Landesregierung zur Stellungnahme verweisen – jetzt ist Landesrat Seitinger dazu am Zug.

Krautwaschl, die selbst mit ihrer Familie schon seit neun Jahren (fast) plastikfrei lebt, will die Steiermark zum „Mehrweg-Vorzeigebundesland“ machen. Dafür hat sie sich einige Projekte in Deutschland (zum Beispiel in München oder in Freiburg) angeschaut und anschließend eine Landtagsinitiative gestartet.

Ein Beispiel: In München kann der Kaffee für unterwegs für nur 1 Euro Pfand im so genannten reCup-Becher in einem der bereits über 200 Partner-Cafés mitgenommen und zurückgegeben werden, womit die Becher „zurück in den Kreislauf der Wiederverwendung wandern“, so Krautwaschl, die übrigens erst letztes Wochenende neuerlich von einem südkoreanischen Fernsehteam besucht wurde, das ein Portrait über die Grüne Mandatarin und ihr „plastikfreies Leben“ bringen wird.

Krautwaschl will, dass das Land Steiermark zumindest drei steirische Pilot-Projekte initiiert und unterstützt – nicht nur in Graz, sondern auch in den Regionen: „Das grundsätzliche Verhältnis zum Thema Einwegbecher beginnt sich in der Gesellschaft merklich zu wandeln. Die anhaltende öffentliche Diskussion über das Thema Wegwerfverpackungen und deren negativen Umweltfolgen, vergleichbar mit der Entwicklung des Thema Plastiksackerl, muss dazu führen, dass auch die Politik diesen erfreulichen Trend unterstützt!“ Denn: „Jeder Kaffee, der unterwegs im eigenen Becher oder im Pfandbecher statt im Einwegbecher genossen wird, ist ein Gewinn für die Umwelt!“ (14. November 2018)



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