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Feinstaub: „Umwelt“-Landesrat Lang schiebt Verantwortung wieder an die Stadt Graz – Grüne fordern umgehende Offenlegung der „autofreier Tag/Citymaut“-Studie!

Heutiger Landtags-Umweltausschuss: Grünen-Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl fordert „unwürdiges Feinstaub-Pingpong-Spiel zulasten der Gesundheit endlich zu beenden“! – Präsentations-Termin der Studie über autofreien Tag/Citymaut weiter ungewiss.

Scharfe Kritik an Umweltlandesrat Lang übt die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ nach der eben zu Ende gegangenen Sitzung des landtags-Umweltausschusses. Grund dafür ist eine Stellungnahme des Landesrates zu Feinstaub-Problematik, in der dieser einmal mehr die Verantwortung für Maßnahmen gegen die schlechte Luft an die Stadt Graz abschiebt: „Lang soll diese unwürdige Pingpong zulasten der Gesundheit endlich beenden und Verantwortung übernehmen“, fordert Krautwaschl, die auch nachfragte, wann jetzt endlich die Ergebnisse der (140.000 Euro teuren) TU Graz/Umweltbundesamt-Studie, in der die Wirkung eines autofreien Tages oder der Citymaut bewertet wird, an die Öffentlichkeit kommen. Ursprünglich waren diese ja erst für März, dann für Mitte April angekündigt worden. Lang beantwortete diese Frage nicht, die Studie sei jetzt in den zuständigen Abteilungen und werde dort geprüft…

In seiner Stellungnahme schrieb Lang dazu: „Mit Ergebnissen ist noch im ersten Halbjahr 2018 zu rechnen. Die Expertisen werden jedenfalls eine wesentliche fachliche Grundlage für weitere Diskussionen bzw. Entscheidungen im Grazer Gemeinderat liefern“

„Graz ist noch immer die Feinstaub-Hauptstadt Österreichs, nirgendwo sonst gab es heuer schon wieder so viele Überschreitungen des erlaubten Grenzwertes – doch der ,Umwelt‘-Landesrat tut so, als ginge ihn das nichts an“, schüttelt Krautwaschl den Kopf. (24. April 2018)



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