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„Frauen-Flop“ von Schickhofer: Nur eine einzige seiner elf AufsichtsrätInnen ist eine Frau – „Armutszeugnis!“

Beteiligungsreferent Schickhofer verfehlt bei eigenen Beteiligungen vom Landtag festgelegte Frauen-Quote mehr als deutlich! Grünen-LAbg. Lara Köck: „Landesregierung soll bei Neubesetzungen endlich dafür sorgen, dass Frauen in Entscheidungsorganen in einem ausgewogenen Maße repräsentiert sind und mit gutem Beispiel voran gehen!“

Er möchte nun, wie er letzte Woche angekündigt hat, auch Frauen am Land unterstützen – im eigenen Ressort, also im Land, hinkt Landeshauptmann-Stellvertreter Schickhofer jedoch „peinlicherweise weit hinterher“, macht heute die Grüne Landtagsabgeordnete Lara Köck​ aufmerksam: Als Beteiligungsreferent ist Schickhofer nämlich für die Aufsichtsräte von gleich drei wichtigen steirischen Beteiligungen verantwortlich – doch dorthin schickt er fast nur Männer, wie Köck kritisiert: „Dabei hat der Landtag Steiermark auf Grüne Initiative hin schon im Frühjahr 2012 beschlossen, dass das Land bei Nominierungen in Aufsichtsräten beziehungsweise Beiräten bis Ende 2014, einen 25-prozentigen und bis Ende 2018 einen 35-prozentigen Frauenanteil sicherzustellen hat“, ruft sie in Erinnerung. Schickhofer hat in seiner Zuständigkeit elf zu vergebende Aufsichtsratsplätze - und nur eine einzige Frau entsendet, wie aus dem aktuellen Beteiligungsbericht des Landes hervorgeht. Statt die seit drei Jahren gültige Quote von 25 Prozent zu erfüllen, hält Schickhofer bei nicht einmal zehn Prozent…

Im Detail:

Das Land schickt

- sechs Aufsichtsräte in die Energie Steiermark – sechs Männer,

- zwei Aufsichtsräte in die Hypo – zwei Männer,

- und außerdem drei Aufsichtsräte in die LIG – zwei Männer und eine Frau… Macht in Summe: Elf Aufsichtsratssitze gehen an zehn Männer und an nur eine Frau…

Lara Köck: „Dass Schickhofer bei den AufsichtsrätInnen nicht einmal das eigene Ziel von einem 25prozentigen Frauenanteil erreicht, ist ein Armutszeugnis!“ Sie fordert: „Die Landesregierung soll bei Neubesetzungen endlich dafür sorgen, dass Frauen in Entscheidungsorganen in einem ausgewogenen Maße repräsentiert sind und mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn mehr Frauen in Führungspositionen kommen werden sich die Bedingungen, die eine gleichberechtigte Gesellschaft ermöglichen, ändern. Es braucht die ermutigenden Beispiele und den Blickwinkel von Frauen in allen Bereichen!“ (6. Dezember 2017)



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