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Grünen-Abg. Krautwaschl begrüßt neue EU-Strategie gegen Plastikmüll

Pfandsystem, Mikroplastik-Verbot in Kosmetika, sortenreine Kunststoffsammlungen… sind aus Grüner Sicht richtige Antworten um Plastikmüll zu reduzieren. Grünen-Abg. Sandra Krautwaschl kündigt neue Landtagsinitiativen an.

Die Grüne Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl​, die mit ihrer Familie seit über sieben Jahren fast plastikfrei lebt,  sieht in der am Dienstag in Straßburg vorgestellten Strategie der EU-Kommission, Plastikabfälle zu verringern, viele wichtige und gute Ansätze: „Ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika, ein Pfandsystem für alle Getränkeflaschen und -dosen (wie es zum Beispiel schon in Finnland und Deutschland gibt), sortenreine Sammlung von Kunststoffen um sie besser wiederverwerten zu können, weg von einer Wegwerfwirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft, völlige Neugestaltung der Verpackungsverordnungen, weg von Einwegverpackungen hin zu Mehrwegverpackungen mit entsprechenden finanziellen Anreizen…“, zählt sie auf: „All das antworte ich seit Jahren in meinen Vorträgen zur ,Plastikfreien Zone‘, wenn mich Leute immer wieder fragen, was die Politik tun kann und muss.“

Zudem wären das alles Maßnahmen, „die dem Klimaschutz dienen und eine tatsächliche Einsparung von CO2 bringen“, betont Krautwaschl und fügt hinzu: „Wenn es dann auch noch Anreize für die Wirtschaft gibt: umso besser – denn wir brauchen eben eine klimafreundliche Wirtschaft, alles andere hat keine Zukunft!“

Aus Grüner Sicht fraglich ist freilich, wie weit der politische Umsetzungswille bei den Regierungsparteien ist: „Weder in der Steiermark noch auf Bundesebene war hier bis jetzt echte Motivation erkennbar“, so Krautwaschl: „Wir Grüne werden aber in jedem Fall neue Initiativen starten um die EU-Vorschläge zu unterstützen!“ Sie hofft: „Die Steiermark kann eine Vorreiterrolle in der Plastikmüllvermeidung übernehmen!“ (17. Jänner 2018)

 


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