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Im nächsten Landtag: Grüne für besseren Schutz der Grenzmur

Grünen-LAbg. Sandra Krautwaschl: „Die Steiermark hat eine europarechtliche Verpflichtung, Natura 2000 Gebiete zu schützen und kontinuierlich zu verbessern!“

In der kommenden Landtagssitzung am nächsten Dienstag wird die Grüne Initiative zum Schutz der Grenzmur auf der Tagesordnung stehen. Denn Slowenien plant mehrere Wasserkraftwerke an der Mur zu errichten - konkret wird für ein Kraftwerk in Hrastje Mota in der Nähe von Radenci (rund 10 km nach der österreichischen Grenze) bereits das Raumplanungsverfahren durchgeführt. „Die Realisierung dieses Projektes würde die Qualität der steirischen Grenzmur und des Auwaldes stark beeinträchtigen“, so die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​: „Die steirische Grenzmur wurde 2005 zum Europaschutzgebiet Nr. 15 erklärt. Die Mur selbst, der begleitende Auwald und die angrenzenden Kulturlandschaft bilden zusammen einen der artenreichsten Lebensräume Europas. In der Grenzmur leben über 40 Fischarten, wovon 14 Arten durch die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie der EU europaweit geschützt sind“, zählt sie auf.

Die Grünen wollen, dass das Land Steiermark, insbesondere Umweltlandesrat Lang, offensiv an Slowenien herantritt und auch die Bundesregierung dazu bringt, sich aktiv am laufenden Verfahren zu beteiligen, um die Planungen zum Murkraftwerk in Hrastje Mota wegen negativer Auswirkungen auf das Gewässerregime an der Grenzmur zu stoppen: „Die Steiermark hat eine europarechtliche Verpflichtung, Natura 2000 Gebiete zu schützen und kontinuierlich zu verbessern!“, so Krautwaschl.

Landesrat Lang verweist in seiner Stellungnahme darauf, dass in Slowenien zur Zeit eine stockende „Strategische Umweltprüfung“ im Gange sei und dass das Land nach Vorliegen der entsprechenden Unterlagen und deren Prüfung eine Stellungnahme zum Projekt abgeben und die Bundesregierung hiervon in Kenntnis setzen werde. (8. November 2017)



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