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„Klimastrategie der Bundesregierung ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde!“

Grünen-Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl: „Stillstand beim Klimaschutz ist den nächsten Generationen gegenüber nicht verantwortbar!“

Die heute vorgestellt „Klima- und Energiestrategie“ des Bundes ist aus Grüner Sicht „völlig unzureichend“: „Die in der Strategie enthaltenen Maßnahmen reichen bei Weitem nicht, um selbst dieses Ziel zu erreichen. Auch konkrete Zuständigkeiten, verbindliche Zeitpläne und vor allem eine sichere Finanzierung fehlen zur Gänze“, kritisiert die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​. Eigentlich bräuchte es in Österreich mehr Geld für den Klimaschutz, doch in den kommenden fünf Jahren werden beim Budget für Umwelt, Klima und Energie insgesamt rund 300 Millionen Euro gekürzt: „Damit fehlen dringend notwendige Gelder um die in der Klimastrategie vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen, etwa Gebäude zu sanieren, öffentliche Verkehrsmittel auszubauen oder von Ölheizungen auf erneuerbare Energien umzustellen“, so Krautwaschl, die die Regierung auffordert, „nachzubessern – denn so ist die Klimastrategie leider das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde“: „Sonst sind die Ziele des Pariser Klimaabkommens, zu denen wir uns verpflichtet haben, nicht erreichbar!“ Und: Den Klimaschutz jedoch weiter aufzuschieben, wird schwere wirtschaftliche und soziale Probleme schaffen“, warnt die Grüne und verweist dabei auf die Prognosen drastisch wachsender Schäden, aber auch auf die Tatsache, dass das sogenannte Treibhausgasbudget Österreichs schon bis 2035 verbraucht ist, wenn sich an den derzeitigen Emissionen nichts ändert.

„Mit jedem Jahr Untätigkeit und Stillstand steigt das Risiko, dass abrupte Maßnahmen und Notbremsungen erforderlich werden, die dann kaum mehr wirtschaftlich und sozial verträglich gestaltet werden können. Es braucht daher einen planbaren und berechenbaren Umbau – und dieser muss jetzt beginnen“, so die Grüne Umweltsprecherin: „Einen weiteren kann sich Österreich nicht leisten, weitere Untätigkeit wäre gegenüber den nächsten Generationen nicht verantwortbar!“ (3. April 2018)



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