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Landtagssitzungs-Start: Wie geht’s weiter mit den geforderten Nachnominierungen von Natura-2000-Gebieten in der Steiermark?

EU-Vertragsverletzungsverfahren: Europäische Kommission erhöht Druck auf Steiermark beim Naturschutz, Grünen-Umweltsprecherin Sandra Krautwaschl nützt Landtagssitzung um die Causa zum Thema zu machen.

Die kommende Landtagssitzung am nächsten Dienstag beginnt mit einer spannenden Frage an Umweltlandesrat Lang: Die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ nützt das Instrument der „Befragung eines Mitglieds der Landesregierung“ und fragt: „Welche weitere Vorgangsweise inklusive Zeitplan für die geforderte Nachnominierung von Natura-2000-Gebieten ist vorgesehen?“

Hintergrund: Die Europäische Kommission leitete im Juni 2013 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich ein, da die Ausweisung von Natura-2000-Schutzgebieten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie unzureichend ist. Bisher wurden vom Land Steiermark 16 zusätzliche Gebiete an die Kommission gemeldet. Einem aktuellen – 160 Seiten (!) dicken - Schreiben der EU-Kommission zufolge (laut „Kleine Zeitung“ vom 3. November) sind aber viele der von der Kommission aufgelisteten Gebiete, anders als vereinbart, ohne Begründung unberücksichtigt geblieben – der EU geht der Naturschutz im Lande viel zu langsam und zu inkonsequent voran.

Am 15. November, also einen Tag nach der kommenden Landtagssitzung, gibt es in Wien ein Treffen zwischen Länder- und KommissionsvertreterInnen. (10. November 2017)



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