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Mikroplastik-Verbot in Kosmetika: Wieso will die Steiermark nicht das erste Bundesland sein, dass die Bundesregierung auffordert, ihr Programm umzusetzen?

Grünen-LAbg. Sandra Krautwaschl: „Armutszeugnis von SPÖ und ÖVP.“

„Völlig unverständlich“ war für die Grüne Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl​ das heutige Verhalten von SPÖ und ÖVP im Landtag in Bezug auf ihren Antrag, die Bundesregierung aufzufordern, ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika einzuleiten. „Dass Sie diesen Antrag ablehnen, das ist wirklich ein Armutszeugnis“, so Krautwaschl – immerhin stünde diese Grüne Forderung ja sogar im Programm der Bundesregierung.

Man müsse bei diesem Thema auch nicht auf die EU warten: „Schweden wollte übrigens nicht mehr warten und hat nach Großbritannien nun die Verwendung von Mikroplastik in Kosmetika ab 1. Juli 2018 verboten. Gerade in der Kosmetikbranche gibt es ausreichend Alternativen, die aber von der Industrie nicht eingesetzt werden, weil der Druck nicht hoch genug ist“, so Krautwaschl – wenn SPÖ und ÖVP das heute jedoch ablehnen, stelle sich die Frage, was Rot und Schwarz dann eigentlich Menschen antworten, die sich zu recht beschweren, „wieso die Politik nichts tut“. Dieses verhalten schade der Politik, so die Grünen.

„Der heutige Antrag wäre nur ein kleiner Schritt – aber ein wichtiger: Wieso will die Steiermark nicht das erste Bundesland sein, dass die Bundesregierung auffordert, ihr Regierungsprogramm auch umzusetzen“, fragte Krautwaschl – SPÖ und ÖVP konnten das jedoch nicht beantworten und lehnten den Grünen Entschließungsantrag ab. (3. Juli 2018)



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