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Ministerin Köstinger will Bienengift-Verbot lockern: Steiermark darf Neonicotinoid-Einsatz nicht zulassen!

Wien und Burgenland lehnen Köstinger-Plan bereits ab – auch Steiermark muss Nein sagen!

Ein klares Nein der Grünen gibt es zu den Plänen von Umweltministerin Köstinger, die von der EU verbotenen Pestizide mittels Notzulassung in Österreich zuzulassen. „Dies verstößt nicht zur gegen geltendes Recht, sondern ist auch grob fahrlässig gegenüber der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt“, bringt es die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl auf den Punkt. Sie verweist darauf, dass die Bundesländer Wien und Burgenland (siehe hier​) dem Köstinger-Plan schon eine Absage erteilt und bereits angekündigt haben, Widerstand zu leisten: „Das erwarte ich mir auch von der Steiermark!“, so Krautwaschl in Richtung Landesrat Seitinger.

Zur Erinnerung: Eine Mehrheit der EU-Mitgliedschaften hatte im April 2018 dem Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt, die drei Neonicotinoide Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidinim Freiland zu verbieten. Auch die österreichische Bundesregierung sprach sich für das Verbot aus. Die EU-Kommission hatte in ihrer Begründung ausdrücklich auf die hohe Gefahr, die für Bienen von diesen Substanzen ausgeht, hingewiesen. Diese Mittel töten Insekten (vor allem Bienen) und Vögel und gelangt über Beizmittel auch in unser Grundwasser und in unsere Flüsse. Auch auf die Entwicklung des Nervensystems von Säuglingen und Kleinkindern wirken sie sich schädlich aus.

„Das Verbot der Bienengifte ist durch wissenschaftliche Studien untermauert. Anstatt es nun zu umgehen, sollte Ministerin Köstinger alles daran setzen, die österreichischen Bäuerinnen und Bauern dabei zu unterstützen, ohne diese Pestizide auszukommen“, so Krautwaschl. (11. Dezember 2018)



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