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Morgen im Ausschuss: Grüne Initiative für zukunftsfähige Elektromobilität

Viel zu wenig Ladestationen, vor allem zu wenig Schnell-Ladestationen und uneinheitliche und umständliche Nutzung der Stationen: Grüne drängen auf Verbesserungen.

Am morgigen Landtagsausschuss-Nachmittag fordern die Grünen „zukunftsfähige Elektromobilität in der Steiermark durch Ausbau und Vereinheitlichung der Ladeinfrastruktur“, wie auch der Titel des betreffenden Antrages heißt.

„Derzeit gibt es noch viel zu wenig Ladestationen, vor allem zu wenige Schnell-Ladestationen. Zudem ist die Nutzung dieser Stationen nicht vereinheitlicht und auch teilweise zu umständlich. Die Energie Steiermark etwa verlangt eine Mobilitätskarte, ohne diese Karte kann nicht geladen werden. Nur wenn die Nutzung der Ladeinfrastruktur einfach und komfortabel ist, wird Elektromobilität erfolgreich sein. Strom laden muss so einfach wie möglich sein“, bringt es Grünen-Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl​ auf den Punkt.

„Die Steiermark hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 36 Prozent gegenüber 2005 zu senken“, erinnert die Grüne. „Das Ziel kann aber nur erreicht werden, wenn das Energieeffizienzziel ,Plus 30 % Energieeffizienz‘ erreicht wird. Das bedeutet, dass der Endenergiebedarf der Steiermark bis 2030 trotz prognostizierter positiver wirtschaftlicher Entwicklung gegenüber dem heutigen Niveau gesenkt werden muss. Im Verkehrsektor sind die Treibhausgasemissionen seit 1990 etwa um 60 Prozent gestiegen.“  Für die Grünen ist klar: „Ein rascherer Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf Elektroantriebe für Pkw, Lkw und Busse sind notwendig, um die Klimaziele zu erreichen“, unterstreichen sie ihre Forderung. (18. Juni 2018)



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