Pressemeldung
Postbus-Kürzungen gerade in Zeiten der Strukturreformen nicht zu akzeptieren!
Von Marianne Müller-Triebl am 05. Juli 2012 um 10:24
Mobilitätsabbau auf dem Rücken der Bevölkerung.
Als „absoluten Hohn“ bezeichnet die Grüne Oststeiermarksprecherin Marianne Müller-Triebl die angekündigten Postbuslinien-Kahlschlag: Besonders absurd sind für die Grünen die angekündigten Streichungen auf der Linie Feldbach-Bad Radkersburg. „Man kann doch nicht unter dem Titel ,Strukturreformen‘ einerseits Bezirkszusammenlegungen verordnen – und dann gleichzeitig den öffentlichen Verkehr aushöhlen“, schüttelt Müller-Triebl den Kopf und betont, dass die Kürzungen „nicht zu akzeptieren sind.“
Besonders betroffen sind die SchülerInnen der Region: „Die freie Schulwahl wird dadurch neuerlich erschwert, weil die SchülerInnen nur noch in jene Schule gehen können, die überhaupt noch eine öffentliche Verkehrsanbindung hat…“, so Müller-Triebl.
„Während weiterhin unfassbare Summen für den Autobahnbau vorhanden sind – Stichwirt S7 zum Beispiel – wird im öffentlichen Verkehr gekürzt: Die steirische Landesregierung, von Voves bis Kurzmann, betreibt Mobilitätsabbau auf dem Rücken der Bevölkerung“, so Müller-Triebl. Sie rät den Landesregierern einmal einen Blick in die Schweiz zu werfen. „Dort fahren doppelt so viele Menschen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als bei uns – aber dafür warten wir in der Steiermark schon seit vier Jahren auf ein neues Gesamtverkehrskonzept…“








