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Schönleitner: „Warum entscheiden sich viele Länder und Städte gegen Olympia? Weil sie sehen, dass am Ende eine riesige finanzielle Belastung bleibt.“

Grüne bei „Dringlicher Anfrage“: „Kein Steuergeld für Olympia!“

„Ich bin erleichtert, dass Landesrat Lang auch heute ganz klar zum Ausdruck bringt, dass es im Landeshaushalt keinen Spielraum für Olympia 2026 gibt“, schickte der Grüne Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner​ am Beginn seiner Rede zur Olympia-„Dringlichen Anfrage“ voran.

Er betonte in Bezug auf die angekündigte (und von den Grünen grundsätzlich begrüßte) Volksbefragung: „Diese muss rechtzeitig stattfinden, es darf keine suggestive Fragestellung geben und es muss den Steirerinnen und Steirern vorher klargelegt werden, ob dem Land etwas an Kosten übrig bleibt oder nicht“. Schönleitner meinte, er glaube nicht an ein Ja bei der Volksbefragung – er gehe aber davon aus, dass ein solches Ergebnis auch weiterhin bedeutet, dass das Land keine Kosten übernehmen könne: „Wir Grüne sagen: Wir wollen das Budget nicht damit belasten – wir brauchen das Geld für die Stärkung der Regionen, der Klein- und Mittelbetriebe, für die Gesundheitsfinanzierung… – doch für derartige Großveranstaltungen gibt es keinen Spielraum.“

Der Grüne Klubobmann erinnerte: „Viele Regionen haben sich sehr intensiv mit der Abhaltung Olympischer Spiele auseinandergesetzt, viele haben die Bevölkerung gefragt und viele Befragungen sind gegen Spiele ausgegangen – warum? Weil viele Länder und Städte gesehen haben, dass am Ende eine riesige finanzielle Belastung bleibt, die fast nicht bewältigbar ist. Wir müssen hier in der Steiermark klare Schranken setzen – die Zukunft des Landes und die Zukunft kommender Generationen dürfen nicht verwirtschaftet werden!“

Schönleitner brachte einen Entschließungsantrag ein, in dem die Grünen forderten, dass das Land Steiermark Olympische Spiele finanziell nicht unterstützen und auch keine Haftungen übernehmen wird. (3. Juli 2018)



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