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Uni-Studie bestätigt: 100% Bio ist machbar und bringt Vorteile für Land­wirt­schaft und Klimaschutz

Grünen-LAbg. Sandra Krautwaschl: Steiermark könnte Bio-Vorzeigeland werden – Landesregierung soll Studienergebnisse in Klimaschutz-Maßnahmenpaket umsetzen.

Zur Zeit arbeitet die Landesregierung an konkreten Klimaschutz-Maßnahmen, die im Rahmen der Klima- und Energiestrategie des Landes umgesetzt werden sollen. Anlässlich der heute vorgestellten „Bio-Studie“ der Universität für Bodenkultur​ fordert die Grüne Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ die Regierung, und insbesondere die Landesräte Lang und Seitinger, auf, diese Ergebnisse (hier​ zum Download) mitzuberücksichtigen: Die Studie hat ergeben, dass in Österreich 100 % Bio-Landbau möglich ist.

Der Biolandbau brächte den Bauern eine höhere Wertschöpfung und dadurch Vorteile im internationalen Wettbewerb. Außerdem sei er nachgewiesenermaßen das System mit der höchsten Nachhaltigkeit, so Studienautor Lindenthal. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sei bei Biolandbau geringer und seine Treibhausgasbilanz besser als bei der konventionellen Landwirtschaft. „Die biologische Landwirtschaft ist eine wichtige Lösungsstrategie zur Reduzierung der Probleme durch die Klimakrise, Bodenversiegelung, Verlust der Artenvielfalt, Pestizidbelastung…“, betont Krautwaschl.

Aus Grüner Sicht ist klar: „Die Steiermark könnte das Bio-Vorzeigebundesland Österreichs werden“, wiederholt Krautwaschl die Grüne Forderung und sieht sich durch die Uni-Studie bestätigt. Die Grünen wollen, dass Agrarförderungen zukünftig umweltfreundliche Betriebe verstärkt belohnen – außerdem fordern sie eine verpflichtende, hohe Bio-Quote für die unzähligen, die jährlich in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen ausgegeben werden. (23. Mai 2018)



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