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Wie hält’s der steirische FPÖ-Chef Kunasek mit der „Aula“?

„Gilt für Minister Kunasek als Chef der steirischen FPÖ das Wort von Strache – oder stellt er sich auf die Seite von Kurzmann?“

Vor kurzem erst hat sich FPÖ-Chef und Vizekanzler Strache öffentlich von dem als rechtsextrem eingestuften Magazin „Aula“ distanziert und angekündigt, dass die Bundes-FPÖ nicht mehr darin inserieren wird. In der Steiermark stellt sich nun aber die Frage, wie die steirische FPÖ mit Minister Kunasek an der Spitze damit umgehen wird, fragt der Grüne Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner​ – vor allem vor dem Hintergrund, dass, wie heute auch das Ö1-Morgenjournal berichtet, in der aktuellen Ausgabe der 3. Landtagspräsident Gerhard Kurzmann einen mehrseitigen „Aula“-Artikel verfasst hat und sich darin wünscht, dass sich die Regierung „an der klaren Politik des ungarischen Premier Victor Orbán oder der des polnischen Regierungschefs Jaroslaw Kaczynski orientiert.“ Kurzmann leistet damit offensichtlich in der „Aula“ Widerstand gegen die offizielle Außenpolitik der Bundesregierung, die sich ja im Koalitionsübereinkommen als „proeuropäisch“ bezeichnet. Orbán und Kaczynski sind bekanntlich alles andere als proeuropäisch.

 

Aus Grüner Sicht ist klar, dass sich Kurzmann damit wieder einmal als Landtagspräsident disqualifiziert hat (zur Erinnerung: Kurzmann war beispielsweise Seite an Seite mit den „Identitären“ bei einer Kundgebung in Graz​) – gleichzeitig fragt Schönleitner, ob es nun Konsequenzen für Kurzmann geben wird? „Gilt für Minister Kunasek als Chef der steirischen FPÖ das Wort von Strache – oder stellt er sich auf die Seite von Kurzmann?“, lautet die Frage – freilich ist Kunasek selbst ja auch bereits „Aula-vorbelastet“, hat er doch selbst schon mehrmals in der „Aula“ publiziert (Details hier https://www2.sosmitmensch.at/verteidigungsminister-kunasek-sagt-unwahrheit). (24. Mai 2018)


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