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Wohnunterstützung: Schritt in die richtige Richtung, aber bürokratischer Weg ist nicht nachvollziehbar

LAbg. Krautwaschl an Landesrätin Kampus: „Hätte man schneller und einfacher lösen können!“

Dass Landesrätin Kampus nun bei der Wohnunterstützung Freibeträge für Kinder einführt​, ist für die Grüne Sozialsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ „ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“ – freilich hätte die Landesregierung die bis jetzt bestehenden Ungerechtigkeiten gegenüber Familien schneller und einfacher lösen können, statt nun schon wieder per neuer Verordnung „herumzureparieren“: „Wir haben von Anfang an kritisiert, dass Kampus Alimente und Familienbeihilfe ins Einkommen miteinrechnet, da dieses Geld ja nur den Mehraufwand für Familien mit Kindern abdeckt und nichts mit dem Einkommen zu tun hat.“ Offensichtlich macht sich freilich bei Landesrätin Kampus in kleinen Schritten nun doch die Gewissheit breit, dass von der neuen Wohnunterstützung, die ja die Wohnbeihilfe abgelöst hat, vor allem Familien getroffen sind: „Warum Kampus diesen bürokratischen Weg geht, ist nicht nachvollziehbar – sie hätte einfach die Familienbeihilfe nicht in das Einkommen einrechnen sollen, so wie wir es von Anfang an gefordert haben!“

Abschließendes PS von Krautwaschl an Kampus: „Vielleicht wäre es ja doch hilfreich, Gesetze und Verordnungen vor Beschluss begutachten zu lassen, damit nicht immer wieder jedes halbe Jahr neue Novellierungen gemacht werden müssen…“ Das wäre im Übrigen auch die nicht rechtswidrige Vorgangsweise. (7. Dezember 2017)



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