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Nach jahrelangem Zögern, Zaudern und Blockieren der Landesregierung kommt endlich die 24-Stunden-Tonnagebeschränkung auf der B320!

13 Grüne Initiativen wurden im Landtag abgelehnt – jetzt gibt es endlich Grünes Licht von Behörden: „Die Bevölkerung hat sich durchgesetzt!“

Von „einem seiner schönsten Tage seit ich in der Politik bin“, spricht der Grüne Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner​ anlässlich der Entscheidung für eine 24-Stunden-Tonnagebeschränklung auf der B320 im Ennstal: „Das ist ein guter Tag für die Menschen im Ennstal und für die Umwelt!“

„Nach jahrelangem Zögern und Zaudern und teilweise offenen Blockadehaltungen der verantwortlichen Landesregierungsmitglieder, hat sich die Bevölkerung durchgesetzt“, so Schönleitner. „Jahrelang wurde die Machbarkeit einer solchen Maßnahme in Abrede gestellt - es gab konkret 13 (!) umfassende Initiativen der Grünen dazu im Landtag“, erinnert er: „Jetzt gibt es endlich Grünes Licht von Behördenseite. Danke bei den Ennstalerinnen und Ennstalern, den Bürgerinitiativen aber auch bei den zahlreichen zukunftsorientierten Tourismusverantwortlichen im Ennstal, die mitgeholfen haben, den Druck zu erhöhen und nicht lockerzulassen!“

Für Schönleitner ist klar: „Eine Tonnagebeschränkung hilft der Bevölkerung, entlastet den Vorortverkehr und sichert die touristische Qualität. Das ist ein guter Tag für die Menschen und die Umwelt!“

Der Grüne Klubobmann erinnert auch daran, dass der einstimmige (!) Beschluss des Regionalvorstandes nach einem Grünen Antrag eine wichtige Grundlage für die jetzige Entscheidung war – wichtig wird freilich sein, dass die Tonnagebeschränkung „auch kontrolliert werden wird“, so Schönleitner.

Zum Abschluss betont der Grüne Klubobmann freilich, dass trotz der Entscheidung noch einiges zu tun ist: „Jetzt werden wir auch die B117 (Buchauerbundesstraße) und die B114 (Triebenertauernstraße) mutig in Angriff nehmen!“ Und: „Den Ennstalerinnen und Ennstalern muss endlich ein Top-Bahnangebot gemacht werden - das braucht auch der Tourismus. In Südtirol werden Bahngleise derzeit direkt zu den Talstationen der Schigebiete gelegt“, nennt er ein Beispiel. Außerdem: „Auch die Stadt Liezen braucht nach dem ,Umfahrungsumfaller‘ der Bürgergermeisterin eine tiefergehende Betrachtung: Sicherheitsmaßnahmen ja, aber Emissions- und Lärmhölle im Süden der Stadt nein“, so Schönleitner. (19. Juli 2019)



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